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Straßenbeleuchtung

 

Bei der Errichtung einer Straßenbeleuchtungsanlage muss man sich in erster Linie an der menschlichen Wahrnehmung orientieren.

Fragen wie „Soll die Beleuchtung der Führung dienen, soll das subjektive Sicherheitsgefühl gehoben werden, sollen Dinge ins rechte Licht’ gerückt werden?“ müssen beantwortet werden.

Richtig zu beleuchten bedeutet immer, sich zum einen auf normative Grundlagen zu berufen und zum anderen, praxisgerechtes Wissen bei der Errichtung einer Straßenbeleuchtung einfließen zu lassen.


Schlechte Sehbedingungen führen zu Informationsdefiziten!
Was im Fußgängerbereich zu Unsicherheit, Unbehagen und Angst führt, hat im Bereich des Kfz-Verkehrs eine Steigerung der Unfallschwere bis hin zum tödlichen Ausgang zur Folge.


Besonders zu beachten ist die – speziell bei Nacht – unterschiedliche Wahrnehmung durch die verschiedenen Arten von Verkehrsteilnehmern. Ein Beispiel: Dass ein Fußgänger ein Kfz anhand der Beleuchtung meistens schon von weitem erkennen kann, bedeutet nicht zwingend, dass der Kfz-Lenker auch den Fußgänger wahrnimmt. Abhängig von der Geschwindigkeit des Kfz, der Kleidung des Fußgängers und anderen Faktoren mehr kann die gegenseitige Wahrnehmung zu verschiedenen Zeitpunkten erfolgen.


Die Güte und Qualität einer normgerecht ausgeführten Straßenbeleuchtung steigert die Wohnqualität und schützt die Umwelt durch Vermeidung von Lichtimmissionen, hilft Energie zu sparen und gewährleistet die persönliche Sicherheit der Anrainer. Sie dient dem Schutz des Eigentums der Bürger und bewahrt vor Unfällen und Verbrechen.

 

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